Kläranlage Oschatz
Kläranlage Naundorf
Kläranlage Borna
Kläranlage Dahlen


Ortstermine / Umrüstung von Kleinkläranlagen 29.04.2009
Die Mitarbeiter des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz" informierten die Einwohner von Reppen, Rechau, Zöschau, Thalheim und Altoschatz in Infoveranstaltungen / Ortsterminen zum Thema "Umrüstung / Ertüchtigung vorhandener KKA und abflussloser Gruben".

In den Infoveranstaltungen erläuterte der Geschäftsführer die Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft 2009. Die Bürger hatten außerdem die Möglichkeit, Fragen zum Thema Umrüstung auf vollbiologische Kleinkläranlagen zu stellen.

Fragen, die häufig gestellt wurden, haben wir auf unserer Homepage unter Gebühren / Beiträge - FAQ Umrüstung/Ertüchtigung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben zusammen gestellt.

Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"



Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft 2009 27.04.2009
Am 26. Februar 2009 wurde die Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft - RL SWW / 2009, vom 04. Februar 2009 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht. Seit 27. Februar 2009 ist die neue Richtlinie in Kraft getreten und hat gleichzeitig die Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft SWW / 2007 vom 02. März 2007 außer Kraft gesetzt.

In dieser Förderrichtlinie ist unter anderem die Förderung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben bestimmt.

Wichtige Änderungen für die Umrüstung / Ertüchtigung vorhandener Kleinkläranlagen und abflussloser Gruben zur Richtlinie von 2007 sind:

1. Für Abwasserteiche oder abflusslose Gruben, bei denen eine Abwasserbeseitigung nach dem
    Stand der Technik nachweisbar ist, gelten die in der Richtlinie 2009 aufgeführten Regelungen wie für
    Kleinkläranlagen (vgl. 2.3 RL SWW / 2009).

2. Werden an eine Kleinkläranlage mehrere Grundstücke angeschlossen, erhöht sich der Zuschuss um
    weitere 200 € je Grundstück, höchstens jedoch um 2000 € (vgl. 5.2.3 RL SWW / 2009).

3. Kleinkläranlagen in Freizeitgrundstücken werden nicht gefördert.

4. Die festgesetzten Sanierungsfristen sind zu beachten. Der Antragsteller erhält die Zuwendung nur bei
    Umsetzung innerhalb der Frist in voller Höhe. Pro Jahr Fristüberschreitung wird die Zuwendung
    um 250 ? gekürzt, höchstens jedoch um 500 ? (vgl. 5.2.3 Buchstabe e) RL SWW / 2009).

5. Zuwendungsfähige Ausgaben müssen mind. die 1,5-fache Höhe des Zuschusses + MwSt. betragen.
    Bei geringeren Ausgaben, ermäßigt sich der Zuschuss auf höchstens 70 Prozent der zunwendungs-
    fähigen Ausgaben.) 

Die Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft 2009 finden Sie hier.

Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Projekttag zum Wasserkreislauf 31.03.2009
In diesem Jahr stand der Tag des Wassers unter dem Motto "Trans-boundary Waters - Grenzüberschreitende Gewässer". Der Tag des Wassers wird jedes Jahr am 22. März begangen und soll die Öffentlichkeit auf den Wert des Wassers aufmerksam zu machen. Einen Beitrag dazu, stellte der "Projekttag zum Wasserkreislauf" am 27. März 2009 für die Mittelschule Oschatz dar.

Die Mittelschule Oschatz behandelt im Lehrplan der 8. Klassenstufe den Wasserkreislauf und organisierte gemeinsam mit dem Abwasserverband "Untere Döllnitz" einen Projekttag für die Schüler der 8. Klassen.

Die Schüler erhielten am 27. März 2009 auf der Kläranlage Oschatz einen Einblick, wie das Abwasser im Klärwerk gereinigt wird und wieder ins Gewässer gelangt. Die Rundgänge wurden durch den Klärmeister, Herrn Banachowicz durchgeführt.

Der "Projekttag zum Wasserkreislauf" vereinte verschiedene Fachbereiche (Biologie, Chemie, Physik, Geographie und Kunst). Die Schüler bekamen von den Lehrern aus diesen Fachbereichen Aufgaben gestellt, die diese im Anschluss an die Führungen in einer Projektmappe beantworteten.

Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

 

Tag des Wassers am 22. März 2009 20.03.2009
Der Tag des Wassers geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 22. Dezember 1992 zurück. Die Resolution fordert alle Staaten auf, im Rahmen des Weltwassertages konkrete Aktivitäten zu ergreifen, um die Öffentlichkeit auf den Wert des Wassers aufmerksam zu machen. Er wird jedes Jahr am 22. März begangen. Der erste Tag des Wassers stand 1994 unter dem Motto "Caring for our water resources is everyone's business - Es ist jedermanns Aufgabe, unsere wertvolle Ressource Wasser zu schützen".

In diesem Jahr steht der Tag des Wassers unter dem Motto "Trans-boundary Waters - Grenzüberschreitende Gewässer". Der Tag des Wassers 2009 erinnert daran, dass allein aufgrund der weltweit insgesamt 263 grenzüberschreitenden Flüsse und Seen die übernationale Zusammenarbeit der jeweiligen Anrainerstaaten zum Schutz der Wasserressourcen und der Gewässer immer dringlicher wird. Doch obwohl bei den Diskussionen um grenzüberschreitende Gewässer zumeist die Flüsse (Nil, Euphrat, Mekong) die größte Aufmerksamkeit  in der Öffentlichkeit erregen, tragen auch die grenzüberschreitenden Seen, Grundwasservorkommen und Feuchtgebiete ein nicht zu unterschätzendes Konfliktpotential in sich.

Es gibt insgesamt 263 grenzüberschreitende Fluss- und Seengebiete mit mindestens zwei Anrainerstaaten am Gewässer. Die Donau ist dabei mit 17 Anrainerstaaten der ?internationalste" Fluss. Der Kongo, der Niger, der Nil und der Sambesi haben zwischen neun und elf Anrainerstaaten, der Amazonas, das Ganges-Brahmaputra-Meghana-Flusssystem, der Jordan, der Euphrat, der Tigris und der Rhein zwischen fünf und acht. Grenzüberschreitende Flüsse stellen 60 Prozent der weltweiten Süßwasserressourcen und sind Siedlungsgebiet von 40 Prozent der Weltbevölkerung, so der Abschlussbericht der Enquete-Kommission des Bundestages "Globalisierung der Weltwirtschaft - Herausforderungen und Antworten" von 2002. Die Wasserknappheit in vielen Gewässersystemen - ob nun grenzüberschreitend oder nicht - nimmt durch Dürren, Übernutzung und Verunreinigung stetig zu. Interessenkonflikte und Auseinandersetzungen um die Ressource Wasser bleiben da bei mehreren Interessenparteien nicht aus. Immer wieder kommt es zu Spannungen zwischen Anrainerstaaten, insbesondere aufgrund von Ableitungsvorhaben von Quellwassern oder Staudamm-Plänen.

Auf der offiziellen Internetseite des Weltwassertages 2009 heißt es so passend: "Ob wir flussaufwärts oder flussabwärts leben, wir sitzen alle im gleichen Boot."

Einige Wasserfakten:

Nahrung: Es werden über 3000 Liter Wasser benötigt, um den täglichen Nahrungsbedarf zu decken. Das ist 1000 mal mehr Wasser, als der Mensch täglich zum Trinken benötigt.

Umwelt: Umweltkatastrophen verursacht durch Wasser, z.B. Tsunamis, Überschwemmungen und Dürren sind die zweithäufigsten Naturkatastrophen nach Stürmen.
Zwischen den Jahren 1991 und 2000, starben über 665 000 Menschen bei 2557 Naturkatastrophen, davon standen 90 Prozent in Zusammenhang mit Wasser.

Wasserverschmutzung: In Entwicklungsländern werden über 90 Prozent des Abwassers und 70 Prozent der Industrieabwässer ungeklärt in die Gewässer geleitet.

Wasserknappheit: Es wird geschätzt, dass im Jahre 2025, ca. 3,4 Billionen Menschen in Ländern leben, die als "wasserknapp" definiert sind.

Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Quellen:
www.worldwaterday.org
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)


 


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