Kläranlage Oschatz
Kläranlage Naundorf
Kläranlage Borna
Kläranlage Dahlen


Tag der offenen Tür auf der Kläranlage Hof 11.09.2012
Zahlreiche Besucher nutzten den Tag der offenen Tür, sie informierten sich über die Baumaßnahme und die Kläranlage Hof.
 
Die Kläranlage ist im Juni 2012 in Betrieb gegangen und reinigt bereits das Abwasser von den Grundstücken der Salbitzer Straße in Hof.

Die Fachleute erklärten, wie die neue Kläranlage funktioniert, außerdem gab es Infos zur Funktionsweise der Vakuumtechnologie und zur Baumaßnahme.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Tag des Wassers 2012 22.03.2012
Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Tag des Wassers wird jedes Jahr am 22. März begangen. Der Abwasserverband „Untere Döllnitz“ öffnete zu diesem Anlass seine Tore und führte Kinder über die Anlage. Zwischen 14 und 17 Uhr wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenfalls zu Führungen über die Anlage eingeladen.

In den Vormittagsstunden konnten Schüler der 5. Klasse des Thomas Mann Gymnasiums von Kläranlagenmeister Jens-Uwe Banachowicz und der Gewässerschutzbeauftragten Martina Harnapp nicht nur erfahren wie eine Kläranlage funktioniert, sie wurden auch selbst aktiv.
Die Schüler durchliefen praktische Stationen, bei denen sie einen natürlichen Bodenfilter herstellten, eine Klärschlammprobe mikroskopierten und einen Bachquerschnitt skizzierten.

Der Verband will mit diesen Angeboten für die ökologische Bedeutung der Abwasserreinigung sensibilisieren und vermitteln, wie Abwasser über die Kanalisation in die Kläranlage gelangt, dort gereinigt und dann wieder in ein Gewässer geleitet wird.

Sauberes Wasser ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich, darauf möchte der Verband zum Tag des Wassers aufmerksam machen.

Der Weltwassertag 2012 steht unter dem Thema „Wasser und Nahrungssicherheit“.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Gebührensätze für die Abwasserentsorgung ab 2012 15.12.2011
notwendige Anpassung

Die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes „Untere Döllnitz“ hat am 12.12.2011 die Gebührenkalkulation für die Jahre 2012/2013 beschlossen.

Die Gebührensätze werden sich ab 01.01.2012 leicht erhöhen, dadurch kann der Verband weiterhin kostendeckend die Aufgabe der Abwasserentsorgung abwickeln.
„Wie jeder andere Teilnehmer am Markt und jeder Bürger ist auch der Verband nicht von den Preissteigerungen der letzten Jahre verschont geblieben. Energie, Kraftstoff, Materialien und notwendige Dienstleistungen sind deutlich teurer geworden und werden voraussichtlich weiter im Preis steigen“ informiert Verbandsgeschäftsführer Frank-Peter Streubel. Parallel dazu hat der Freistaat Sachsen den Aufgabenträgern der Abwasserentsorgung in den letzten Jahren zusätzliche Pflichten übertragen, die bis dahin bei der Staatsverwaltung gelegen haben. Diese Entlastung beim Freistaat führt zu neuen Kosten bei den Aufgabenträgern. Außerdem bedingt das weiterhin sehr umfangreiche Bauprogramm Kostensteigerungen, die über die Gebühren finanziert werden müssen.

Im Rahmen der Fäkalentsorgung konnte die Gebühr für beide Abrechnungsgebiete Altverband (Oschatz, Liebschützberg, Naundorf) und Dahlen vereinheitlicht werden. Bei der Schmutz- und Regenwassergebühr werden die getrennten Abrechnungsgebiete für die nächsten zwei Jahre weiterhin beibehalten.

Im Vergleich zu anderen Dienstleistungen kostet die Ableitung und Reinigung von einem Kubikmeter Abwasser in einer Kläranlage im Verbandsgebiet durchschnittlich zwei Euro (zentraler Raum).
Ein Kubikmeter Mineralwasser (das sind etwa 83 Kästen á 12 Flaschen á 1,0 Liter) – kostet je nach Anbieter etwa 450 € und mehr.

Ein Dreipersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 87 Kubikmeter pro Jahr z.B. im Stadtgebiet Oschatz zahlt durch die notwendige Gebührenerhöhung ab 01.01.2012 im Jahr 5,31 € mehr für die Schmutzwasserableitung und Reinigung in einer Kläranlage
 
Eine Übersicht über die geänderten Gebühren finden Sie hier.

Für weitere Fragen und Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Abwasserverbandes zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
 
Ihr Abwasserverband „Untere Döllnitz“

Schlechte Noten für Döllnitz und Dahle 22.08.2011
Eher wohl eine schlechte Note für den Artikel der OAZ vom 17.08.2011. Aus der Pressemitteilung der Grünen-Politikerin Kallenbach (www.gisela-kallenbach.de) vom 29.07.2011 fehlen die wesentlichen Bestandteile, nämlich, was es eigentlich auf sich hat mit dem Guten Zustand der Gewässer und was dabei die ökologische, chemische, morphologische usw. Beschaffenheit zu bedeuten haben.

Richtig ist, dass Döllnitz und Dahle und die anderen Gewässer des Oschatzer Raums hinsichtlich der ökologischen Bewertungskriterien schlecht oder unbefriedigend eingeschätzt worden sind. Das heißt, in den Gewässern ist die Zusammensetzung der vier Qualitätskomponenten Fische, wirbellose Tiere, Plankton und Wasserpflanzen nicht dem entsprechend, was sich die Wissenschaft unter nur geringfügig von der natürlichen Situation abweichenden und ohne menschliche Eingriffe veränderten Gewässern vorstellt.

Nur – wo gibt es denn noch solche Gewässer? Die DDR hat den Hochwasserschutz und die landwirtschaftliche Flächennutzung in den Vordergrund gestellt und so wurden begradigte Hochwasserautobahnen geschaffen und alles das, was Ökologie hervorbringen kann, wie Mäander, ein unterschiedlich strukturiertes Gewässerbett, Bewuchs im Gewässer usw. usw. beseitigt. Und diese heute vorgefundene Situation sollte auf keinen Fall von jetzt auf gleich wieder umgestoßen werden, weil das Datum 31.12.2015 von der EU gesetzt ist.

Und um Gottes willen, lasst den Umweltminister nicht noch ein Programm aufstellen! Nicht nur der Abwasserbereich hat wirklich genug damit zu tun, die vielen schon laufenden Programme abzuarbeiten und diese sollten wir erst einmal mit aller Konsequenz zu Ende bringen.

Wie gut wir dabei in Sachsen vorankommen und wie breit das Tätigkeitsfeld ist, davon konnten sich z.B. die Teilnehmer der Informationsveranstaltung des Landesamtes für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft und der Ingenieurkammer Sachsen im knackevollen größten Hörsaal der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden zu Beginn diesen Jahres überzeugen. Hochwasserschadensbeseitigung, Strukturverbesserungen, Morphologie, ingenieurbiologische Bauweisen – das waren direkte Gewässerthemen, Erosionsminderungsmaßnahmen und Beratungsprogramme für die ökologische Landwirtschaft – das waren Landwirtschaftsthemen.

Wer also meint, der Umweltminister und sein Team und die vielen – auch ehrenamtlich – im Bereich Handelnden verschließen die Augen vor irgendetwas, der war die letzten Jahre entweder nicht hier oder geht seinerseits mit geschlossenen Augen durch die Lande.

Streubel
Geschäftsführer
Abwasserverband „Untere Döllnitz“ 


ältere Informationen  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19